Professionelle Fassadengestaltung und -sanierung — regionaler Fachbetrieb seit 30 Jahren
Ihre Fassade ist die Visitenkarte Ihres Gebäudes. Als erfahrener Fachbetrieb für Fassadenarbeiten in Landeck und ganz Tirol sorgen wir dafür, dass sie nicht nur optisch überzeugt, sondern auch langfristig vor Witterung und Feuchtigkeit schützt.
Unsere Fassadenarbeiten im Überblick
Fassadenputz und Oberflächengestaltung
Fassadensanierung und Risssanierung
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)
Farbgestaltung und Anstriche
Sockelabdichtung und -verputz
Altbausanierung nach Denkmalschutz
Die Fassade eines Gebäudes ist weit mehr als Dekoration. Sie schützt vor Alpenfrost, Schlagregen und UV-Strahlung – und ist gleichzeitig das erste, was Besucher und Nachbarn sehen. Als Verputzer- und Stuckaturbetrieb aus Landeck übernehmen wir Fassadenarbeiten im gesamten Tiroler Oberland: von der Erstberatung über den Neuputz bis zur vollständigen Fassadensanierung.
Was sind Fassadenarbeiten?
Unter „Fassadenarbeiten“ versteht man alle Arbeiten an der Aussenansicht eines Gebäudes – am Aussenputz, an der Farbbeschichtung, an Dämmung sowie an Zierleisten und Profilen. Das Spektrum reicht vom einfachen Farbanstrich über das Aufbringen von Fassadenputz bis hin zum Vollwärmeschutzsystem (WDVS) mit kompletter Neugestaltung. Auch die Instandsetzung von Rissen, das Entfernen von Algen und Moos sowie die Erneuerung von Fensterbankabschlüssen fallen in diesen Bereich.
Einsatzbereiche: Wann werden Fassadenarbeiten nötig?
Neubau: Aussenputz auf frischem Mauerwerk oder auf Wärmedämmplatten
Sanierung: Die Fassade zeigt Risse, Ausblühungen, Farbabplatzungen oder Algenbefall
Energetische Modernisierung: Aufbringen eines WDVS zur Verbesserung der Wärmedämmung, gefördert in Tirol
Optische Neugestaltung: Neuer Fassadenputz, Farbkonzept oder Strukturwechsel ohne energetische Massnahme
Sturm- und Frostschäden: Reparatur von beschädigten Putzflächen nach Extremwetter – im Tiroler Oberland keine Seltenheit
Ablauf einer Fassadenarbeit bei Alpinex Bau – Schritt für Schritt
1. Begehung und Zustandsaufnahme
Bevor auch nur ein Kübel angerührt wird, besichtigen wir das Objekt gemeinsam mit Ihnen. Wir prüfen den Untergrund, nehmen Risse auf, messen Feuchtigkeitswerte und klären das gewünschte Erscheinungsbild. Dieser Schritt ist kostenlos und unverbindlich.
2. Angebot und Systemwahl
Auf Basis der Begehung erstellen wir ein schriftliches Angebot mit klarer Leistungsbeschreibung: welches Putzsystem, welche Materialien, welche Oberfläche, welche Farbe. Kein Pauschalpreis „Pi mal Daumen“ – sondern nachvollziehbare Positionen.
3. Untergrundvorbereitung
Das ist der Schritt, bei dem sich Qualität entscheidet. Schlechter Untergrund ergibt schlechtes Ergebnis, egal wie hochwertig das Putzsystem ist. Wir reinigen, grundieren, sichern lose Putzschollen, verputzen Fehlstellen und kleben bei WDVS die Dämmplatten fachgerecht.
4. Aufbringen des Putzsystems
Je nach System folgen Armierungsschicht (bei WDVS Pflicht), Grundputz und Edelputz. Fensterbänke, Eckprofile und Leibungen werden parallel fachgerecht abgeschlossen. Alle Übergänge werden abgedichtet – ein häufig vernachlässigter Punkt bei Billigangeboten.
5. Endbeschichtung und Farbanstrich
Mineralfarbe, Silikonharzfarbe oder Silikatfarbe – je nach Putzuntergrund und Anforderung. Wir empfehlen immer aufeinander abgestimmte Systemprodukte desselben Herstellers, um Kompatibilität und Systemgarantie sicherzustellen.
6. Abnahme und Dokumentation
Sie nehmen das Ergebnis ab, wir übergeben die Produktdokumentation und Pflegehinweise. Mängelansprüche greifen nach ABGB – wir stehen für unsere Arbeit.
Fassadenputz – Materialien und Putzsysteme im Überblick
Mineralputz (Kalk-Zement)
Diffusionsoffen, für Altbauten und feuchteregulierte Wände besonders geeignet. Günstig in der Anschaffung, erfordert aber eine regelmässige Farbbeschichtung alle 8–12 Jahre.
Kunstharzputz (Dispersionsputz)
Schnell verarbeitbar, witterungsbeständig, viele Strukturmöglichkeiten (Reibeputz, Kellenschnitt, Filzputz). Günstiger Systempreis, aber weniger dampfdiffusionsoffen als Mineralputz – daher in feuchteempfindlichen Zonen mit Bedacht einsetzen.
Silikonharzputz
Schmutzabweisend, diffusionsoffen, algenhemmend – die beste Wahl für exponierte Lagen in Tirol (starke Beregnung, Frost-Tau-Wechsel). Empfehlung für Alpinlagen, Nordseiten und schattige Gebäudeseiten.
Silikatputz
Sehr witterungsbeständig, hochgradig diffusionsoffen, nicht brennbar. Bewährt an historischen Gebäuden und auf Kalkputzuntergründen. Optisch besonders deckend und langlebig.
Vollwärmeschutzsystem (WDVS)
EPS (Polystyrol) oder Mineralwolle als Dämmträger, darüber Armierungsschicht und Edelputz. In Tirol über mehrere Programme förderfähig. Wir sind zertifizierter WDVS-Fachbetrieb und verarbeiten Systeme von Baumit, Röfix und Capatect.
Untergrund und Vorbereitung – warum das die halbe Miete ist
Ein häufiger Fehler: neuer Fassadenputz direkt auf alten, losen oder feuchten Untergrund. Das endet in Abplatzungen nach dem ersten Tiroler Winter. Wir prüfen systematisch:
Haftzugfestigkeit des Altputzes (Handprüfung oder Zugversuch)
Feuchtigkeitswerte (kapillare Feuchte, Taupunktproblematik im Dämmaufbau)
Risstypen: Haarrisse (harmlos, überputzbar), strukturelle Risse (Ursache erst klären, sonst kommt das Rissbild zurück)
Algen- und Pilzbefall: Biozidbehandlung vor dem Verputzen, nicht nur darüber – sonst bricht der Befall in 2–3 Jahren erneut durch
Wärmebrücken bei WDVS: Leibungen, Rollladenkästen und Sockelzonen müssen mitgedämmt werden, sonst werden die Einsparungen konterkariert
Fassade Tirol: Klima, Bauphysik und Förderungen
Tiroler Klima – höhere Anforderungen als im Flachland
Das Inntal und das Oberland stehen für extreme Bedingungen: Nordstau bringt tagelangen Schlagregen, Föhn trocknet die Fassade binnen Stunden aus, Winter bedeuten Frost bis –20 °C in manchen Lagen. Das hat direkte Auswirkungen auf die Materialwahl:
Frost-Tau-Wechsel: Putze müssen kapillar geschlossen oder stark wasserabweisend sein. Wasseraufnahmekoeffizient W ≤ 0,5 kg/m²√h (ÖNORM B 6410) als Massstab für exponierte Lagen
Schlagregen an Nord- und Westfassaden: Höhere Schutzkategorie zwingend – günstige Dispersionsputze versagen hier regelmässig nach wenigen Jahren
UV-Belastung in Alpinlage: Farbpigmente müssen UV-stabil sein, sonst verblasst die Fassadengestaltung nach 3–5 Jahren sichtbar
Verarbeitungstemperaturen: Fassadenputz und Farbe dürfen nicht unter +5 °C verarbeitet werden. Effektive Saison in Tirol: April bis Oktober, ideal Mai bis September
Förderungen für Fassadensanierung in Tirol (Stand 2025/2026)
Sanierungsscheck (Bundesförderung): Bis zu 14.000 € Zuschuss für thermische Sanierung inkl. WDVS an Bestandsgebäuden; Voraussetzung: Mindestdämmstärke gemäss Förderrichtlinie oder erneuerbare Heizenergieanbindung
Klimafit-Programm: Kombination aus Sanierungsscheck und ergänzenden Bundeszuschüssen; Antragstellung über aws.at vor Baubeginn
Tiroler Wohnbauförderung: Zuschüsse für Sanierungsmassnahmen an Hauptwohnsitzen in Tirol; Einkommensgrenzen und Gebäudealter beachten
Wichtig: Förderanträge müssen in der Regel VOR Baubeginn gestellt werden. Wir unterstützen Sie bei der technischen Dokumentation (Materialnachweis, Dämmstärken, Systemzertifikate); die Antragsstellung selbst liegt beim Bauherrn oder einem Energieberater.
Seriöse Fixpreise ohne Ortsaugenschein sind nicht möglich – zu unterschiedlich sind Untergrund, Geometrie und Systemwahl. Was wir aus unserer Praxis im Tiroler Oberland nennen können:
Rüstkosten (Gerüst je nach Gebäudehöhe, Zufahrt, Hanglagen in Tirol)
Untergrundaufwand (Entfernung von Altputz, Feuchtigkeitssanierung)
Fassadengeometrie (viele Ecken, Simse, Leibungen und Balkone erhöhen den Zeitaufwand spürbar)
Systemwahl und Hersteller
Für ein typisches Einfamilienhaus in der Region Landeck/Imst mit ca. 200 m² Fassadenfläche und einer WDVS-Sanierung rechnen Sie grob mit 18.000 – 30.000 € (vor Förderabzug). Nach Sanierungsscheck und Tiroler Förderung kann sich der Eigenanteil je nach Konstellation deutlich reduzieren.
Qualitätskriterien – worauf Sie bei Fassadenarbeiten achten sollten
Systemtreue: Armierung, Grundputz, Edelputz und Farbe vom selben Hersteller. Produktmix erlischt die Systemgarantie und führt zu unberechenbaren Haftungsproblemen.
Saubere Abdeckarbeiten: Angrenzende Flächen, Fenster, Rollläden und Pflanzen müssen geschützt sein. Verschmutzte Fenster nach dem Verputzen sind ein Zeichen schlechter Vorbereitung.
Trockenzeiten einhalten: Keine zweite Lage vor vollständiger Aushärtung der ersten – besonders im Bergklima mit Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht kritisch.
Schriftliche Untergrundprüfung: Ein seriöser Betrieb hält den Befund protokolliert und teilt ihn Ihnen mit. Überraschungen beim Untergrund sollten nicht still verarbeitet, sondern besprochen werden.
Gewährleistung: In Österreich 3 Jahre auf das Handwerk (ABGB § 1489). Qualitätsbetriebe ergänzen das durch Systemgarantien der Hersteller (je nach Produkt 10–25 Jahre).
Warum ein regionaler Fachbetrieb aus dem Tiroler Oberland
Alpinex Bau ist ein Verputzer- und Stuckaturbetrieb mit Sitz in Landeck. Wir kennen das Tiroler Oberland: die Witterungsbedingungen in Nordstau und Föhnlage, die typische Bausubstanz der 1960er- bis 1990er-Jahre im Inntal, die Anforderungen der Tiroler Baubehörden und die regionalen Förderstellen.
Was das konkret bedeutet:
Kurze Anfahrt – keine Fernabsatzpreise, rasche Reaktion bei Problemen oder Nacharbeiten
Persönliche Beratung vor Ort, kein Callcenter
Vertrautheit mit regionalen Baustoffen und lokalen Herstellern (Röfix, Baumit AT)
Eingespieltes Netzwerk mit Zimmerern, Spenglern und Energieberatern im Oberland für Gesamtlösungen aus einer Hand
Unser Einsatzgebiet umfasst Landeck und die gesamte Region: Imst, Zams, Prutz, Ischgl, St. Anton am Arlberg, Pfunds sowie das gesamte Tiroler Ober- und Unterland.
Häufige Fragen zu Fassadenarbeiten in Landeck
Die Kosten variieren je nach Gebäudegröße, Zustand und gewähltem System. Für ein Einfamilienhaus in Landeck liegen die Kosten typischerweise zwischen 8.000 und 25.000 Euro. Wir erstellen kostenlos und unverbindlich einen Kostenvoranschlag nach Besichtigung.
Für ein Einfamilienhaus planen wir in der Regel 5–14 Werktage. Die genaue Dauer hängt von der Fläche, dem Sanierungsumfang und den Witterungsbedingungen ab. Wir arbeiten termingebunden.
Ja. Wir sind zertifizierter WDVS-Fachbetrieb und führen Vollwärmeschutz-Systeme als eigenständige Leistung oder kombiniert mit der Fassadengestaltung aus. Förderungen in Tirol sind möglich — wir beraten Sie dazu.
Ja. Unser Einsatzgebiet umfasst Landeck und die gesamte Region: Imst, Zams, Prutz, Ischgl, St. Anton am Arlberg, Pfunds sowie das gesamte Tiroler Oberland und Unterland.
Ideal sind die Monate April bis Oktober, wenn die Temperaturen stabil über +5 °C liegen und kein Frost zu erwarten ist. Frischer Putz und Farbanstrich dürfen nicht einfrieren. In Tirol empfehlen wir Mai bis September — bei gutem Wetter können wir aber auch früher beginnen.