Wärmedämmverbundsysteme für maximale Energieeffizienz — bis zu 50 % weniger Heizkosten
Energie sparen beginnt an der Fassade. Als zertifizierter WDVS-Fachbetrieb in Landeck, Tirol, verarbeiten wir professionelle Wärmedämmverbundsysteme, mit denen Sie Heizkosten dauerhaft senken und den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig steigern.
Vollwärmeschutz – im Fachjargon Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – ist in Tirol eine der wirksamsten Massnahmen, um Heizkosten dauerhaft zu senken und den Wert einer Immobilie zu steigern. Als zertifizierter WDVS-Fachbetrieb in Landeck führt Alpinex Bau Fassadendämmung im gesamten Tiroler Oberland durch – von Zams und Imst über das Stanzertal bis ins Pitztal. Was ein WDVS genau ist, wann es sich lohnt, wie der Ablauf aussieht und was es kostet, lesen Sie hier.
Vollwärmeschutz bezeichnet ein mehrlagiges System, das von aussen auf die bestehende Fassade aufgebracht wird: Dämmmaterial, Armierungsschicht und Oberputz oder Fassadenplatte. Das Prinzip: Die gesamte Aussenwand wird wie in einer Hülle eingepackt, sodass Wärme im Winter drinnen bleibt und Sommerhitze draussen.
Im Gegensatz zur Innendämmung bleiben Wohnfläche und Raumgefühl unangetastet. Wärmebrücken an Deckenplatten, Fensterleibungen und Riegeln werden zuverlässig unterbrochen – das ist der entscheidende bauphysikalische Vorteil.
Ein gut geplantes WDVS erbringt gleichzeitig mehrere Leistungen:
WDVS ist sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude geeignet. Besonders wirtschaftlich ist es bei:
Im Neubau ist ein WDVS bei Ziegelbauten Standard, sofern kein Poroton-Ziegel mit hohem Eigendämmwert eingesetzt wird.
Wir besichtigen kostenlos und unverbindlich das Objekt. Im Aufmass erfassen wir Fassadenfläche, Sockel, Leibungstiefen, Fensteranschlüsse und Detailpunkte (Dach, Balkon, Heizkörpernischen). Auf dieser Basis erstellen wir einen nachvollziehbaren Kostenvoranschlag.
Vor jeder Bestellung prüfen wir: Tragfähigkeit, Haftfestigkeit (Haftzugfestigkeit ≥ 0,08 N/mm²), Feuchte und vorhandene Altputze. Ein schlechter Untergrund ist der häufigste Grund für Haftungsprobleme – diese Prüfung ist keine Formalität.
Je nach Befund: Altputz abschlagen, Risse mit Sanierputz schliessen, Untergrundgrundierung oder Haftemulsion auftragen. Bei stark saugenden Untergründen wie Poroton oder Leichtbeton ist eine spezielle Grundierung Pflicht.
Erdberührende Bereiche und der Sockel bis mindestens 30 cm über Gelände erhalten eine druckfeste, wasserabweisende Perimeterdämmung aus XPS oder druckfestem EPS. Dieser Schritt wird von Billiganbietern oft weggelassen – er ist aber für eine wärmebrückenfreie Gebäudehülle entscheidend.
Die Platten werden mit systemzertifiziertem Kleber angesetzt und nach Erhärtung mit zugelassenen Faserdübeln mechanisch gesichert. Dübelmuster, -typ und -anzahl richten sich nach der Windlastzone – im Gebirge deutlich höhere Anforderungen als im Flachland.
Armierungskleber wird flächig aufgetragen, ein alkalibeständiges Glasfasergewebe eingebettet. Diese Schicht gibt dem gesamten System mechanische Festigkeit und verhindert Risse im Oberputz.
Nach der Trockenzeit (in Tirol bei kühlem Wetter 5–10 Tage) folgt der Oberputz: Silikat-, Silikon- oder Mineralputz in gewünschter Struktur – Reibe-, Rillen- oder Scheibenputz. Farbton und Struktur werden vorab mit dem Bauherrn abgestimmt.
Sie erhalten alle Lieferscheine, Systemzertifikate und – auf Wunsch – vollständige Unterlagen für Förderungsabrechnungen und die Neuausstellung des Energieausweises.
Lambda-Wert ca. 0,031–0,038 W/(m·K). Günstiger, leichter Klassiker mit sehr gutem Dämmwert. Geringer Diffusionsdurchlass – bei feuchtigkeitssensiblen Altbauten sorgfältig abwägen. gut für Neubauten und Budget-bewusste Sanierungen.
Lambda-Wert ca. 0,032–0,040 W/(m·K). Diffusionsoffen, nicht brennbar (Euroklasse A1/A2), schallabsorbierend. Gesetzlich vorgeschrieben ab bestimmten Gebäudehöhen und in Brandschutzzonen. Bei Altbauten mit unbekanntem Feuchtehaushalt die sicherere Wahl.
Lambda-Wert ca. 0,038–0,050 W/(m·K). Ökologisch, diffusionsoffen, mit hoher Speichermasse gegen sommerliche Überhitzung. Im Tiroler Berggebiet zunehmend gefragt – besonders in Lagen mit starker Sonneneinstrahlung und Hitzestau im Sommer.
Lambda-Wert ca. 0,020–0,022 W/(m·K). Extrem dünne Plattendicke bei gleichem Dämmwert – sinnvoll bei engen Grundgrenzen oder sehr schmalen Leibungstiefen.
In der Region Landeck–Imst treffen wir auf folgende Untergründe:
Das Tiroler Alpenklima stellt ein WDVS vor Anforderungen, die ein Baumarkt-Prospekt nicht abbildet:
Frost-Tau-Wechsel: In Landeck und den umliegenden Tallagen wechseln Nachtfröste und Tagesplus von Oktober bis April häufig. Oberputze müssen nach ÖNORM B 3346 frost-tau-wechselbeständig geprüft sein. Mineralputze und Silikatputze sind hier stabiler als manche Kunstharzputze.
Schlagregen und Föhn: Im Stanzertal und im unteren Inntal ist die Schlagregenbelastung durch den Föhn erhöht. Silikon- oder Silikatputze mit wasserabweisender Hydrophobierung sind keine Option, sondern Standard.
Schneedrucklast im Sockelbereich: Bis 60 cm über Gelände empfehlen wir besonders druckfeste Sockelplatten (EPS-T oder XPS) und ein stosskantengeschütztes Randgewebe.
Sommerliche Überhitzung: In Talkessellagen (Inntal, Pitztal) erhitzen dunkle Fassadenfarben im Sommer stark. Helle Farbtöne (HBW ≥ 20) oder Fassadenfarben mit thermisch reflektierenden Pigmenten sind in diesen Lagen empfehlenswert. Holzfaserdämmung mit ihrer höheren Speichermasse bremst die Aufheizung zusätzlich.
Windlast: Berglagen erfordern laut ÖNORM EN 1991-1-4 deutlich höhere Dübeldichten als im Flachland. Wir dimensionieren das Dübelmuster objektspezifisch – das ist keine Formalität, sondern Voraussetzung für die Systemgewährleistung.
Es gibt keine verlässlichen Fixpreise – zu viele Faktoren bestimmen den tatsächlichen Aufwand:
| Einflussfaktor | Auswirkung auf den Preis |
|---|---|
| Dämmstoff (EPS / Mineralwolle / Holzfaser) | ± 10–30 % |
| Dämmstärke (10 / 14 / 18 / 24 cm) | ± 15–25 % |
| Untergrundvorbereitung (Altputz, Risse, Grundierung) | ± 5–20 % |
| Gerüst (Gebäudehöhe, Hanglage, beengte Verhältnisse) | ± 10–25 % |
| Leibungstiefe und Detailaufwand (Balkone, Anschlüsse) | ± 5–15 % |
| Putzqualität und Sonderfarben | ± 5–10 % |
Orientierungsrahmen (inkl. Material und Einbau, netto):
Für ein Einfamilienhaus mit 120 m² Fassadenfläche bedeutet das ca. 10.000 bis 23.000 € je nach System und Aufwand. Wir erstellen nach Aufmass einen exakten Kostenvoranschlag – kostenlos und ohne Verpflichtung.
Vollwärmeschutz WDVS ist in Österreich mehrfach förderfähig. Stand 2026:
Bundesebene:
Land Tirol:
Wir sind als Verarbeitungsbetrieb bei Baumit, Sto und Weber zertifiziert – das ist Voraussetzung für die Systemgewährleistung und für viele Förderanträge. Wir beraten Sie zu den aktuell gültigen Programmen und begleiten auf Wunsch den Antrag.
Vollwärmeschutz hält 25–40 Jahre. Die Frage, wer es baut, ist nicht banal: