Trockenbau in Landeck & Tirol – Alpinex Bau KG

Trockenbau in Landeck & Tirol

Flexible Raumlösungen für Decken, Wände und Böden — schnell, sauber, termingerecht

Trockenbau ermöglicht schnelle, saubere und flexible Raumgestaltung. Als Trockenbau-Fachbetrieb in Landeck, Tirol, setzen wir Ihre Vorstellungen präzise um — von der Zwischenwand bis zur abgehängten Decke.

Unsere Trockenbau im Überblick

  • Trennwände und Vorsatzschalen
  • Abgehängte Decken und Akustikdecken
  • Dachgeschossausbau
  • Brand- und Schallschutzwände
  • Installationswände
  • Spachtel- und Malerarbeiten

Trockenbau Tirol — wer Räume schnell, sauber und flexibel gestalten möchte, kommt an Rigips, Ständerwand und abgehängter Decke kaum vorbei. Als Trockenbau-Fachbetrieb in Landeck übernimmt Alpinex Bau KG alles: vom einfachen Raumteiler über schallgedämmte Wohnungstrennwände bis zum kompletten Dachgeschossausbau. Kein Nassausbau, kein wochenlanger Trocknungsaufwand — Trockenbau bedeutet saubere, zügige Ausführung, die den laufenden Betrieb so wenig wie möglich stört. Wir arbeiten mit Systemlösungen von Knauf und Rigips und halten Termine und Budgets verlässlich ein.

Was ist Trockenbau — und warum ist er die bessere Wahl?

Beim Trockenbau werden Wände, Decken und Vorsatzschalen aus Metallprofilen (Ständern) und Gipskarton- oder Gipsfaserplatten aufgebaut — komplett ohne Wasser, Zement oder Kalkputz. Das Ergebnis: kein Feuchteeintrag in den Baukörper, keine Wartezeit auf das Austrocknen des Untergrunds, eine malerfertige Oberfläche innerhalb weniger Tage statt vieler Wochen.

Gerade in Tirol ist das entscheidend: Lange Heizsaisons von Oktober bis April und grosse Temperaturschwankungen im Oberinntal machen Nassarbeiten im Innenbereich risikoreich. Feuchtigkeit, die beim Nassputz eingebracht wird, muss aktiv ausgeheizt werden — ein Kostenfaktor, der beim Trockenbau komplett entfällt. Dazu kommt die Flexibilität: Ständerwände lassen sich bei Bedarf versetzen oder zurückbauen, ohne den Rohbau anzugreifen.

Einsatzbereiche: Wo wird Trockenbau eingesetzt?

Trockenbau deckt nahezu den gesamten Innenausbau ab:

  • Ständerwände und Trennwände: Raumaufteilung in Wohnungen, Büros, Hotels und Arztpraxen im Bezirk Landeck — ohne statische Eingriffe in die Tragstruktur.
  • Schallschutz- und Brandschutzwände: Pflicht in Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten nach ÖNORM B 8115. Mehrlagige Beplankung, entkoppelte Ständer, Mineralwolle.
  • Vorsatzschalen: Nachträgliche Dämmung und neue Oberfläche an Aussenwänden, Kellerwänden oder schadstoffbelastetem Altputz.
  • Abgehängte Decken und Akustikdecken: Leitungsführung verstecken, Raumakustik verbessern, Feuerwiderstandsklassen erreichen — in Restaurants, Hotels und Büros in der Region Landeck eine häufige Aufgabe.
  • Dachgeschossausbau: Verkleidung von Dachschrägen, Kniestöcken und Gauben mit Dampfbremse und Mineralwolldämmung.
  • Installationswände und Vorwandinstallation: Sanitärleitungen, Elektrotrassen und Schächte werden hinter Trockenbauwänden sauber geführt und sind dennoch erreichbar.

Ablauf: So läuft ein Trockenbau-Projekt bei Alpinex Bau ab

1. Aufmass und Beratung vor Ort Wir nehmen das Aufmass auf: Wandlängen, Raumhöhen, Türpositionen, Installationspunkte. Bei Schall- oder Brandschutzanforderungen wird die normgerechte Konstruktionsweise vorab festgelegt. Der Kostenvoranschlag ist kostenlos und unverbindlich.

2. Unterkonstruktion setzen U-Profile werden am Boden und an der Decke befestigt. CW-Ständer hängen im Raster ein — je nach Wandhöhe und Last alle 400 mm oder 600 mm. Für abgehängte Decken: CD-Profile mit Nonius-Hängern oder höhenverstellbaren Direktabhängern von der Rohdecke.

3. Installationen einbringen Bevor beplankt wird, verlegen Elektriker und Installateure ihre Leitungen. Hier ist Koordination entscheidend — wir stimmen uns mit den Haustechnikern ab, damit nichts doppelt geöffnet werden muss.

4. Dämmung einlegen Mineralwolle, Steinwolle oder Klemmfilz wird passgenau zwischen die Ständer geklemmt. Die Wahl des Dämmstoffs richtet sich nach dem Ziel: weiche Schallschutzwolle (hohe Rohdichte) für akustische Anforderungen, Steinwolle für Brandschutz, Glaswolle-Klemmfilz für Wärmedämmung.

5. Beplanken Gipskartonplatten werden zugeschnitten und verschraubt. Entscheidend: Plattenstösse müssen versetzt sein — liegende Fugen in einer Linie sind ein häufiger Qualitätsmangel, der später zu sichtbaren Rissen führt. Bei erhöhten Anforderungen erfolgt eine zweilagige oder doppelt beplankte Ausführung.

6. Spachteln und Schleifen Fugen und Schraubenköpfe werden mit Fugenmasse verspachtelt, nach dem Abbinden (ca. 24 Stunden) geschliffen und grundiert. Das Ergebnis ist eine direkt malerfertige Oberfläche — für Innenputz, Tapete oder Farbe gleichermassen geeignet.

Materialien und Systeme: Rigips, Knauf und Gipsfaserplatten

Alpinex Bau arbeitet mit Systemlösungen von Knauf und Rigips (Saint-Gobain) — beide Hersteller bieten geprüfte Systemzulassungen für Schall- und Brandschutz nach EN und ÖNORM.

Gipskartonplatten

  • Standardplatte GKB: für trockene Innenbereiche
  • Feuchtbereichsplatte GKBI (grün imprägniert): für Bäder, Küchen und feuchteexponierte Wandbereiche
  • Brandschutzplatte GKF (rosa): für F30-, F60- und F90-Konstruktionen

Gipsfaserplatten (Fermacell) Höhere Rohdichte als Gipskarton, besserer Schallschutz, auch im Nassbereich einsetzbar. Keine Papierbeschichtung — daher formstabiler bei häufigen Luftfeuchtewechseln, wie sie in Tiroler Berglagen oder schlecht beheizten Altbauten auftreten.

Metallprofile Verzinkte UW/CW-Profile bilden das Grundgerüst aller Ständerwände. Für abgehängte Decken kommen CD-Profile, Nonius-Hänger und höhenverstellbare Direktabhänger zum Einsatz. Die Ebenheit der fertigen Decke richtet sich nach der Sorgfalt bei der Abhängung — hier zeigt sich handwerkliche Qualität.

Untergründe und Vorbereitung

Bestandsgebäude sind selten ideal: Böden und Decken sind uneben, Altputze tragen nicht mehr, oder hinter Kellerwänden liegt Feuchte. Bevor wir aufstellen, prüfen wir:

  • Ebenheit von Boden und Decke: Differenzen bis ca. 20 mm lassen sich mit der Unterkonstruktion ausgleichen; grössere Abweichungen erfordern Ausgleichsmassnahmen.
  • Feuchte im Untergrund: Kapillare oder aufsteigende Feuchte an Kellerwänden muss vor dem Trockenbau saniert werden — sonst entsteht Schimmel hinter der Vorsatzschale, der oft erst nach Jahren sichtbar wird.
  • Tragfähigkeit der Rohdecke: Für schwere abgehängte Decken (Brandschutzdecken, Akustikdecken mit hoher Flächenmasse) muss die Rohdecke auf ihre Traglast geprüft werden.
  • Altlasten: In Gebäuden aus den 1970er bis 1990er Jahren können Kleber und Putz asbest- oder schadstoffhaltig sein. Wir informieren transparent, wenn ein Verdacht besteht, und koordinieren die notwendigen Massnahmen.

Trockenbau in Tirol: Bauphysik, Klima und Förderungen

Dampfbremse und Luftdichtigkeit

Das ist das kritischste Thema bei gedämmten Ständerwänden und Dachausbauten in Tirol. Bei Aussentemperaturen von −15 °C bis −20 °C, wie sie im Oberinntal auftreten, entsteht im Wandinneren ein starkes Dampfdruckgefälle. Wird die Dampfbremse (Folie mit sd-Wert ≥ 2 m) nicht lückenlos und überlappend verklebt — an Boden, Decke, Fensterlaibungen und allen Durchdringungen — kondensiert Feuchtigkeit hinter der Gipskartonplatte. Schimmelschäden, die erst nach zwei bis drei Jahren sichtbar werden, sind die Folge.

Alpinex Bau verklebt alle Dampfbremsanschlüsse mit bauaufsichtlich zugelassenen Klebebändern und dokumentiert die Ausführung. Das ist kein Extra — das ist Standard.

Tiroler Wohnbauförderung

Trockenbaumassnahmen, die in Verbindung mit einer verbesserten Dämmung stehen, können im Rahmen der Tiroler Wohnbauförderung förderfähig sein:

  • Innendämmung / Vorsatzschale mit Mineralwolle (U-Wert-Nachweis erforderlich)
  • Dachgeschossausbau mit Untersparrendämmung und Dampfbremse
  • Schallschutzmassnahmen in Mehrfamilienhäusern (ÖNORM B 8115 Nachweis)

Wir empfehlen, vor Auftragsvergabe bei der Tiroler Wohnbauförderungsstelle nachzufragen, welche Mindestanforderungen und Nachweispflichten gelten. Die Ausführungsunterlagen erstellen wir normgerecht.

Kosten-Orientierung: Was kostet Trockenbau in Tirol?

Pauschale Festpreise ohne Aufmass sind im Trockenbau nicht seriös möglich — Wandhöhe, Konstruktionsanforderung, Untergrundverhältnisse und Raumgrösse variieren zu stark. Orientierungswerte (inkl. Material und Montage, exkl. Malerarbeiten):

Leistung Spanne €/m² Wesentliche Einflussfaktoren
Ständerwand einfach, einlagig 45 – 65 Raumhöhe, Türanzahl
Ständerwand mit Schallschutz, zweilagig 70 – 110 Schalldämmmass-Anforderung
Brandschutzwand F30 / F60 80 – 130 Feuerwiderstandsklasse
Abgehängte Decke Standard 35 – 55 Abhängehöhe, Raumgrösse
Abgehängte Akustikdecke 55 – 90 Absorbertyp, Rasterformat
Vorsatzschale mit Dämmung 45 – 80 Dämmstärke, Untergrundvorbereitung
Dachschrägenverkleidung 50 – 95 Dachform, Gauben, Anschlüsse

Höhenarbeiten ab 3,5 m, stark unebene Unterböden, Schimmelsanierung als Vorarbeit oder sehr knappe Terminpläne können die Kosten nach oben verschieben. Unser Kostenvoranschlag ist immer kostenlos.

Qualitätskriterien: Was unterscheidet guten Trockenbau?

  • Systemgerechte Ausführung: Knauf- und Rigips-Systemzulassungen setzen Mindestanforderungen an Profilabstand, Plattenstärke und Befestigungsraster. Abweichungen davon entwerten den Schall- oder Brandschutznachweis.
  • Versatz der Plattenstösse: Horizontal- und Vertikalfugen müssen versetzt sein. Durchgehende Fugen reissen nach dem Malerauftrag auf — ein sicheres Zeichen mangelhafter Ausführung.
  • Fugenverspachtelung: Die Qualität der Oberfläche zeigt sich im Streifenlicht. Zu dünn oder zu früh gespachtelte Fugen zeichnen sich ab.
  • Dampfbremsanschlüsse: Lücken in der Folienverklebung sind unsichtbar und werden teuer.
  • ÖNORM-Dokumentation: Bei Schall- und Brandschutzwänden verlangen Behörden, Sachverständige und Versicherungen den Nachweis normgerechter Ausführung.
  • Sauberkeit auf der Baustelle: Gipskarton-Schnittstaub und Schleifstaub sind erheblich. Ein seriöser Betrieb schützt angrenzende Bereiche mit Staubschutzfolien und reinigt täglich.

Warum einen regionalen Fachbetrieb aus Landeck beauftragen?

Tirolweit gibt es viele Trockenbauer — aber nicht alle kennen die lokalen Bedingungen. Als Betrieb mit Sitz in Zams/Landeck wissen wir:

  • Welche Anforderungen Bauherren, Architekten und Generalunternehmer im Oberinntal stellen — von Hotelneubauten in St. Anton am Arlberg bis zu Wohnumbauten in Prutz und Zams.
  • Welche bauphysikalischen Besonderheiten (Temperatursturz, Föhnlagen, hohe Bergluftfeuchte) bei Dampfbremse und Dämmung zu berücksichtigen sind.
  • Welche Behörden zuständig sind und wie Baugenehmigungsverfahren im Bezirk Landeck ablaufen.
  • Kurzfristige Reaktion: Bei unerwarteten Untergrundproblemen oder Terminverschiebungen sind wir vor Ort — kein Aufpreis für lange Anfahrtswege.

Wir arbeiten regelmässig mit Architekten, Planern und Haustechnikern im Bezirk Landeck und Imst zusammen. Termine werden eingehalten, Abrechnungen sind transparent, die Baustelle bleibt sauber.

Häufige Fragen zu Trockenbau in Landeck